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Oska App Erfahrungen aus der Praxis | Michaela Kaltenthaler

MFA Michaela Kaltenthaler berichtet, wie die Integration von Oska Health abläuft und was Patient:innen zum Angebot sagen.
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Bijan Boustani

Oska Health Kommunikation Ärzte & Kliniken

Oska im Praxisalltag: Erfahrungen von Michaela Kaltenthaler, Medizinische Fachangestellte bei Dr. Rolf Dietzel in Dannenfels

Seit wann arbeiten Sie mit Oska zusammen?

Wir bieten Oska seit September 2025 in unserer Praxis an. Oska ist damals per Mail auf unsere Praxis zugekommen. Danach gab es erst einen Austausch per Telefon und dann auch einen Termin vor Ort.

Hat Sie das Oska Programm als Fachperson direkt angesprochen?

Ich finde, dass das wirklich ein gutes Angebot ist. Vielen Menschen mit chronischen Erkrankungen fehlt die Motivation, wirklich etwas zu verändern und ihren Lebensstil anzupassen. Das ist eine große Hürde, die sie allein oft nicht überwinden können. Gleichzeitig ist die Zeit in der Praxis einfach knapp und die Ärzte schaffen es nicht, alle Fragen der Patienten ausführlich zu beantworten. Da ist Oska eine wertvolle Ergänzung. Am Ende ist es jedem Patienten selbst überlassen, ob er mitmachen möchte – aber ich kann das Programm auf jeden Fall befürworten.

Wie haben Sie Oska in Ihren Praxisalltag integriert?

Am Anfang habe ich mit dem Oska-Team geschaut, welche Patienten für das Programm infrage kommen. Dafür haben wir ein Analyse-Tool genutzt, mit dem wir unsere Patientenkartei filtern konnten – nach Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und weiteren passenden Risikofaktoren. Anschließend sind wir per Post auf die Patienten zugegangen und haben ihnen das Oska Programm als kostenlose Leistung ihrer Krankenkasse angeboten. Das Oska-Team hat uns dabei unterstützt, gerade am Anfang, sodass wir einen guten Einstieg hatten. Das war sozusagen der erste „Schwung“. Danach haben wir nochmal einen zweiten Durchlauf gemacht. Mittlerweile läuft das ganz selbstverständlich im Alltag mit. Wenn ein Patient passt, sprechen wir ihn einfach darauf an, wenn er zur Sprechstunde kommt.

Wie reagieren die Patient:innen auf das Angebot?

Natürlich sind die Meinungen unterschiedlich – so ist das nun mal bei Gesundheitsangeboten. Manche haben Lust, etwas zu verändern, andere eher nicht. Aber die, die mitmachen, sind wirklich mit Herzblut dabei. Die kommen dann auch in die Praxis und erzählen total begeistert vom Programm und vor allem von den Beratungsgesprächen mit den Gesundheitsberatern.

Was erzählen die Patient:innen konkret über Oska?

Wie nett die Gesundheitsberater sind und wie toll sie die Ergänzung finden. Sie finden gut, dass sie nicht einfach nur einen Termin abhaken, sondern wirklich kontinuierlich Unterstützung erhalten. Dadurch bleiben sie eher dran und verändern auch tatsächlich etwas. Mehr Bewegung, Ernährungsumstellung, Gewichtsabnahme – das kommt alles vor. Und manchmal macht sogar die Ehefrau mit und ernährt sich dann auch gesünder durch das Oska Programm.

Viele MFAs befürchten, dass Oska viel Arbeit mit sich bringt. Wie empfinden sie das?

Das kann ich verstehen. Wir haben ohnehin alle sehr viel zu tun – da kann man nicht noch zusätzliche Arbeit gebrauchen. Aber das Oska Programm ist wirklich kein großer Aufwand. Beim zweiten Filtertermin ging beispielsweise vieles schon deutlich schneller als beim ersten, weil man die Abläufe kennt. Die Abrechnung läuft bei uns auch unkompliziert. Einmal im Quartal erhalten wir dafür eine E-Mail von Oska – dann ist das schnell erledigt. Insgesamt ist das wirklich gut organisiert und lässt sich problemlos in den Praxisalltag integrieren.

Würden Sie Oska anderen Praxen weiterempfehlen?

Ich habe es sogar schon anderen Praxen empfohlen – das ist wohl der beste Beweis, dass ich es gut finde.

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Bijan Boustani

Oska Health Kommunikation Ärzte & Kliniken

Bijan leitete mehrere Jahre ein diabetologisches Schwerpunktzentrum und wechselte anschließend in die Führung einer Privatklinik. Dort verantwortete er den Aufbau medizinischer und administrativer Teams, leitete die nationale und internationale Patientenkommunikation sowie Kooperationen mit Kliniken und Fachärzten. Er studierte Medizin an den Universitäten Mainz und Homburg-Saarbrücken, bevor er seinen beruflichen Schwerpunkt in das Management medizinischer Einrichtungen verlagerte. Seine Stärke liegt im Aufbau und der Weiterentwicklung von Teams im Gesundheitssektor sowie in der Gestaltung von Kooperationen, bei denen er die Ziele und Bedürfnisse der Partner konsequent im Blick behält.