Universität Heidelberg

Von der Leitlinie in den Alltag

Blutdruckkontrolle und Verhaltensänderung bei multiplen chronischen Erkrankungen – Evidenz aus dem Oska-Programm
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Dr. habil. Laura Schmidt

Dipl-Psych., Gesundheitspsychologie, Universität Heidelberg

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Stephanie Zintel

Public Health, Sozial- und Präventivmedizin, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

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Lisa Rausch

B.Sc. Psychologie

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Prof. Dr. med Jürgen Wagner

Chefarzt Innere Medizin, MediClin Staufenburgklinik, Durbach

Übersicht

Hintergrund

In der klinischen Praxis fehlen häufig Ressourcen für eine umfassende Unterstützung von Menschen mit chronischen Erkrankungen, sodass niedrigschwellige digitale Interventionen zur Patientenaktivierung und Lebensstiländerung zunehmend relevant sind. Diese Arbeit untersucht als primäre Endpunkte Blutdruck und Körpergewicht in einer diversen Population mit chronischer Nierenerkrankung und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Adipositas. Das Programm kombiniert videobasierte Einzelberatung mit App-gestützter Begleitung und basiert auf dem Health Action Process Approach (Schwarzer, 2011) zur Förderung von Motivation und Verhaltensänderung.

Methoden

1.001 Probanden (22–90 Jahre; M = 63,4 Jahre; 48 % Frauen; BMI zu Studienbeginn: M = 30,4; SD = 6,4) nahmen mindestens zwei Monate am Programm teil und dokumentierten Gewicht und Blutdruck per App. Als Baseline diente der erste Messtag, wobei der Blutdruck als Mittelwert aus Morgen- und Abendmessung berechnet wurde. Für die Analyse des intermediären Interventionseffekts wurden Zeitfenster ab Tag 60 und Tag 120 definiert; die Werte innerhalb dieser Zeitfenster wurden gemittelt.

Ergebnisse

In der Subgruppe mit einem systolischen Blutdruck >130 mmHg (M = 141,7/82,4 mmHg) sank der systolische Blutdruck um M = 11,1 mmHg nach mindestens 60 Tagen und um M = 11,5 mmHg nach 120 Tagen. In der Subgruppe mit >140 mmHg (151,3/85,3 mmHg) betrug die Reduktion M = 17,3 mmHg nach 60 Tagen und M = 18,7 mmHg nach 120 Tagen. 71 % erreichten eine Blutdrucksenkung von ≥5 mmHg bei einem Ausgangswert >130 mmHg, 84 % bei >140 mmHg. Das Gewicht reduzierte sich nach 60 Tagen um 5,4 kg und nach 120 Tagen um 5,9 kg, bei Personen mit Diabetes und Adipositas um 8,1 kg ( jeweils p <0,001).

Schlussfolgerung

Das digitale Coachingprogramm führt zu einer klinisch bedeutsamen Blutdrucksenkung und einer moderaten, nachhaltigen Gewichtsreduktion. Damit werden wesentliche Treiber der Progression chronischer Nierenerkrankungen und weiterer chronischer Erkrankungen adressiert.

Von der Leitlinie in den Alltag

Die fünf häufigsten Volkskrankheiten – Bluthochdruck, Adipositas, chronische Nierenerkrankungen, Herz- Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2 - Diabetes – betreffen in Deutschland zusammengenommen einen Großteil der erwachsenen Bevölkerung (1-4). Sie verdeutlichen die Herausforderung, chronische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und Betroffene langfristig bei Prävention, Therapie und Verhaltensänderungen zu unterstützen.


Insbesondere Bluthochdruck, aber auch Übergewicht wirken bei vielen Volkskrankheiten sowohl als Auslöser als auch als Verstärker des Krankheitsverlaufs (5).


Werden diese Risikofaktoren nicht konsequent behandelt, erhöht sich das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Nierenversagen, Krankenhausaufenthalte und vorzeitige Todesfälle deutlich (4). Die Behandlung fortgeschrittener Krankheitsstadien ist zudem mit erheblichen Kosten verbunden und stellt eine wachsende Belastung für die Gesundheitssysteme dar.


Die gute Nachricht: Medizinische Leitlinien zeigen klar, wie sich das Fortschreiten chronischer Erkrankungen verlangsamen lässt. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören Blutdruckkontrolle, Ernährungsanpassungen, regelmäßige körperliche Aktivität und eine konsequente Medikamenteneinnahme (6). Die Herausforderung liegt jedoch weniger im Wissen als in der nachhaltigen Umsetzung dieser Verhaltensweisen im Alltag. Viele Patient:innen kämpfen mit Motivationsproblemen, geringer Gesundheitskompetenz oder den Anforderungen eines komplexen Therapiealltags (7). Gleichzeitig fehlen im Versorgungssystem die zeitlichen und personellen Ressourcen für eine kontinuierliche Begleitung zwischen den Arztterminen.


Vor diesem Hintergrund gewinnen digitale Gesundheitsprogramme zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Ansätze, die digitale Unterstützung mit persönlicher Begleitung kombinieren und auf evidenzbasierten verhaltenswissenschaftlichen Modellen basieren, gelten als vielversprechend, um nachhaltige Verhaltensänderungen zwischen den Arztterminen zu fördern und damit Versorgungslücken zu schließen.


Das Oska Programm unterscheidet sich in Intensität und individuellem Zuschnitt deutlich von rein App-basierten digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs), die hohe Abbrecherquoten aufweisen. In Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg konzipiert, kombiniert es eine digitale Plattform mit individueller Begleitung durch speziell geschulte Gesundheitsfachkräfte aus den Bereichen Nephrologie, Diabetologie, Kardiologie und Ernährungsberatung.


Aufbauend auf etablierten verhaltenswissenschaftlichen Modellen, insbesondere dem Health Action Process Approach (HAPA) (9) unterstützt das Programm Patient:innen dabei, Selbstwirksamkeit aufzubauen, gesundheitsförderliche Gewohnheiten zu etablieren und therapeutische Empfehlungen nachhaltig umzusetzen. Dabei stehen die Oska-Gesundheitsberater:innen regelmäßig in Video-Calls, sowie kontinuierlich über eine integrierte Chatfunktion zur Verfügung. Ergänzt wird das Programm durch verständliche und relevante Informationsmodule zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz sowie praktische Hilfen zur Alltagsbewältigung (z.B. Blutdruck- und Ernährungstagebücher, Rezeptideen oder Live-Sessions zur Bewegungsförderung).

Health Action Process Approach und Motivierende Gesprächsführung als Grundlage für Verhaltensänderung

Die Oska-Intervention stützt sich auf den Health Action Process Approach (HAPA) (10) , ein weithin anerkanntes und empirisch gut belegtes Stufenmodell der Gesundheitsverhaltensänderung, das bereits erfolgreich in Lebensstilinterventionen für Menschen mit chronischen Erkrankungen eingesetzt wurde (11).


Das HAPA-Modell unterscheidet dabei zwei wichtige Schritte: In der motivationalen Phase entwickeln Menschen zunächst die Bereitschaft und den Wunsch, ihr Verhalten zu verändern. In der anschließenden Handlungsphase geht es darum, diese Absicht in den Alltag umzusetzen – zum Beispiel durch konkrete Pläne, den Umgang mit möglichen Hindernissen und die Nutzung eigener Stärken und Unterstützungsmöglichkeiten.


Dadurch können die Gesundheitsberater:innen phasenspezifisch gezielter auf die Teilnehmenden eingehen und die Module und Inhalte individuell einsetzen. Psychologische Barrieren, einschließlich dysfunktionaler Überzeugungen (z. B. “In meinem Alter bringt Krafttraining keinen Nutzen mehr, das ist nichts für mich.“), werden mit Hilfe evidenzbasier ter Met hoden der Motivierenden Gesprächsführung (Motivational Interviewing) (12) adressiert. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Aufbau einer vertrauensvolle Beziehung zwischen Teilnehmenden und Beratenden, der sogenannten Arbeitsallianz (13, 14) , die sowohl im Coaching als auch im psychotherapeutischen Kontext als wesentlicher Pfeiler für den Therapieerfolg gesehen wird. Weitere Informationen zum Oska-Ansatz finden sich hier.

Methode

Dieses Whitepaper stützt sich auf eine laufende Studie in Kooperation mit dem Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, Abteilung für Gesundheitspsychologie. Ein positives Ethikvotum der Fakultät für Verhaltens- und empirische Kulturwissenschaften wurde vorab eingeholt.


Die Daten stammen aus dem regulären Versorgungskontext und wurden unter den Bedingungen erhoben, unter denen Menschen tatsächlich leben - nicht unter den kontrollierten Bedingungen klinischer Studien.


In die längsschnittliche Auswertung eingeschlossen wurden N = 1001 Personen mit chronischer Nierenerkrankung und mindestens einer Begleiterkrankung (Bluthochdruck, Diabetes oder koronare Herzerkrankung), die mindestens zwei Monate am Oska-Programm teilnahmen.


Alle Teilnehmenden hatten bereits mindestens ein Videogespräch über die Oska-App mit ihrer/m Gesundheitsberater/in absolviert: das ausführliche Erstgespräch (Onboarding) sowie in der Mehrheit bereits ein weiteres Nachfolgegespräch. Sie hatten Zugang zu allgemeinen Lerninhalten, z.B. zum Thema Nierengesundheit, sowie zu Webinaren und Live-Mitmacheinheiten (z.B. Bewegungsangebote).


Zusätzlich erhielten sie individuell zugewiesene Inhalte, die auf ihre jeweiligen gesundheitlichen Bedürfnisse und Therapieziele abgestimmt waren.


Die Teilnehmenden waren 22-90 Jahre alt (Mittelwert = 63,4, SD = 10,5), der durchschnittliche BMI lag bei M = 30,4 (SD = 10,5) und 48% waren Frauen. Für die Gesamtstichprobe lag der Blutdruck zu Beginn des Programms bei M = 128,1 mmHg systolisch (SD = 14,5) und 77,4 mmHg diastolisch. Jedoch wiesen 391 Personen (39,1%) einen erhöhten initialen Blutdruck > 130 mmHg auf und 159 Personen (15,9%) lagen sogar über 140 mmHg.


Blutdruck- und Gewichtswerte wurden durch die Teilnehmenden eigenständig über die App dokumentiert, gemäß den Empfehlungen der Deutschen Hochdruckliga. Als Ausgangspunkt diente der erste dokumentierte Messtag als Mittelwert aus Morgen- und Abendmessung; die Analyse der Interventionswirkung erfolgte innerhalb definierter Zeitfenster ab Tag 60 und ab Tag 120.

Ergebnisse: Blutdruckreduktion

Für die Gesamtstichprobe (N = 1001) zeigte sich eine signifikante Blutdruckreduktion nach 60 Tagen um 3,1 mmHg systolisch (SD = 12,1) und M = 1,4 (SD = 8,1) diastolisch, p jeweils < 0,001.


Patient:innen mit initial erhöhtem systolischen Blutdruck (> 130 mmHg; M = 141,7/82,4 mmHg; SD = 10,4/10,2) zeigten bereits nach 60 Tagen eine mittlere systolische Senkung von 11,1 mmHg (SD = 12,5) und eine diastolische Senkung von 4,7 mmHg (SD = 8,8). Nach 120 Tagen waren die Reduktionen noch ausgeprägter: systolisch 11,5 mmHg (SD = 12,1), diastolisch 4,5 mmHg (SD = 7,4).


Bei Patient:innen mit stark erhöhtem Ausgangsblutdruck (systolisch > 140 mmHg; M = 151,3/ 85,3 mmHg; SD = 9,8/11,7) fielen die Effekte noch größer aus: Die systolische Senkung betrug 17,3 mmHg (SD = 15,1) nach 60 Tagen und 18,7 mmHg (SD = 14,1) nach 120 Tagen; diastolisch zeigten sich Reduktionen von 7,0 mmHg (SD = 9,3) bzw. 7,4 mmHg (SD = 8,3). Alle systolischen und diastolischen Reduktionen sind hochsignifikant (p < 0, 001).


Eine klinisch relevante systolische Blutdrucksenkung um mindestens 5 mmHg wurde bei 71 % der Teilnehmenden mit einem initialen systolischen Blutdruck über 130 mmHg erreicht, in der Subgruppe über 140 mmHg sogar bei 84 % der Teilnehmenden.

Ergebnisse: Gewichtsreduktion

Parallel zur Blutdrucksenkung zeigte sich eine klinisch relevante Gewichtsabnahme. Bei Teilnehmenden mit Adipositas (BMI ≥ 40) sank der BMI nach 60 Tagen im Mittel um 1,6 Punkte (SD = 2,4), entsprechend einer Gewichtsreduktion von 4,5 kg (SD = 6,9). Nach 120 Tagen betrug die Gewichtsreduktion im Mittel 5,9 kg (SD = 8,1; BMI-Reduktion: M = 2,0, SD = 2,8).


Insbesondere Personen mit mehreren chronischen Erkrankungen profitier ten stark: für Personen mit Diabetes, Adipositas und chronischen Nierenerkrankung betrug die Gewichtsreduktion beispielsweise nach 120 Tagen 8,1 kg (SD = 10,2). Alle Reduktionen sind hochsignifikant (p < 0,001).

Diskussion

Erhöhter Blutdruck gehört zu den zentralen Treibern für diverse Folgeerkrankungen und Komplikationen, wie beispielsweise das Fortschreiten einer chronischen Niereninsuffizienz und stellt damit einen der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren dar (15). Die vorliegenden Daten zeigen, dass insbesondere Teilnehmende mit erhöhten Ausgangswerten konsistente und klinisch relevante Verbesserungen sowohl des Blutdrucks als auch des Körpergewichts erzielen konnten. Dabei nahmen die Effekte mit zunehmender Programmdauer weiter zu.


Die im Oska-Programm erzielten Blutdrucksenkungen – sowohl bei Ausgangswerten über 130 mmHg als auch insbesondere über 140 mmHg (systolisch –18,7 mmHg nach 120 Tagen) – bewegen sich in einem Bereich, den antihypertensive Medikamente als Monotherapie in klinischen Studien typischerweise nicht erreichen. ACE-Hemmer, Sartane oder Calciumkanalblocker erzielen im Mittel systolische Senkungen von etwa 8 bis 10 mmHg (16, 17). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Teilnehmenden in aller Regel bereits unter medikamentöser Therapie standen – die beobachteten Effekte kommen also ergänzend zur bestehenden Behandlung hinzu, unter den Bedingungen des Versorgungsalltags.


Im Rahmen des Oska-Gesundheitscoachings werden gezielt verhaltensbezogene Schlüsselfaktoren adressiert, darunter Medikamenten-Adhärenz, Ernährungsumstellung, Bewegungsförderung, Steigerung der Gesundheitskompetenz, sowie der Aufbau einer stabilen und vertrauensvollen Coachingbeziehung. Die parallel beobachtete Gewichtsreduktion könnte dabei zusätzlich zur Blutdrucksenkung beigetragen haben, da Übergewicht und Adipositas eng mit der Entstehung und Persistenz arterieller Hypertonie verknüpft sind (18) . Die Gewichtsreduktion ist zudem klinisch relevant, da Übergewicht die Progression chronischer Nierenerkrankungen antreibt.


Bemerkenswert ist dabei, dass Gewichtsreduktion in der Oska-Beratung bewusst nachgelagert adressiert wird: Coaches rücken dieses Thema häufig erst nach einer Stabilisierung der Blutdruckwerte in den Fokus, um Teilnehmende in der Anfangsphase nicht zu überfordern. Dass sich trotzdem eine moderate und kontinuierliche Gewichtsabnahme zeigt, unterstreicht die Tragweite der Lebensstilanpassungen, die im Programmverlauf erarbeitet werden.


Eine Gewichtsreduktion in diesem Bereich entspricht zudem dem evidenzbasierten Standard der Adipositastherapie, die eine schrittweise und dauerhaft aufrechtzuerhaltende Abnahme empfiehlt (19, 20).


Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass es sich um Beobachtungsdaten handelt, die auf eigenständig erhobenen Messungen der Teilnehmenden basieren. Messvariabilität und potenzielle Erhebungsfehler können nicht vollständig ausgeschlossen werden.


Die korrekte Durchführung der Blutdruckmessungen wird jedoch systematisch anhand der Empfehlungen der Deutschen Hochdruckliga (DHL) geschult – sowohl in den persönlichen Video-Gesprächen als auch über animierte Video-Tutorials innerhalb der App.


Insgesamt deutet die Evidenz klar darauf hin, dass das Oska-Programm eine relevante Ergänzung zur Regelversorgung bei multiplen chronischen Erkrankungen darstellen kann und das Potenzial besitzt, zur klinisch bedeutsamen Verbesserung zentraler kardiometabolischer Risikofaktoren beizutragen. Innovative Ansätze zur Umsetzung evidenzbasierter Frühinter ventionen im Versorgungsalltag werden dringend benötigt, um das Selbstmanagement von Menschen mit chronischen Erkrankungen zu unterstützen (21) . Oska entlastet das Praxisteam in der ambulanten Versorgung, da die Schulung von Patient:innen, das Monitoring und die Nachbehandlung delegiert werden können. Unsere vorherigen Studien zeigten eine hohe Nutzungsabsicht und Akzeptanz des Oska-Programms, sowie eine sehr gute Benutzer freundlichkeit, eine starke therapeutische Arbeitsbeziehung (Working Alliance) sowie Verbesserungen der Gesundheitskompetenz.


Insbesondere eine positive Arbeitsbeziehung sagte größere Zugewinne an Gesundheitskompetenz voraus, die wiederum mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Verhaltensänderungen verbunden waren (22).


Tiefergehende Analysen, z.B. zu den Mechanismen hinter der Blutdruckreduktion (Steigerung der körperlichen Aktivität, Medikamenten-Compliance, Ernährungsumstellung) werden zur Veröffentlichung vorbereitet und sind bei den Autorinnen erhältlich.

Referenzen

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  2. Robert Koch-Institut. (2022). Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen in Deutschland – Ergebnisse der Studie GEDA 2019/2020-EHIS. Journal of Health Monitoring. https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/FactSheets/JHealthMonit_2022_03_Uebergewicht_GEDA_2019_2020.html
  3. Robert Koch-Institut. (2026). Herz-Kreislauf-Erkrankungen. https://www.rki.de/DE/Themen/Nichtuebertragbare-Krankheiten/Koerperliche-Gesundheit/Herz-Kreislauf/herz-kreislauf-erkrankungen.html
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  21. Major, R. W., Lakhani, N., Ahmed, Y., Atkin, J., Baines, R., Balment, R., Cheung, C. K., Graham-Brown, M. P., Ellwood, C., Harding, L., Iyasere, O., Jesa, T., Jesus-Silva, J., Jinadu, Y., Khalid, A., Khatri, J., Makkeyah, Y., Martinez, M., Mather, H., . . . Burton, J. O. (2025). Integrated primary and secondary care optimizes the management of people with CKD—the LUCID project. Clinical Kidney Journal, 18(4), sfaf049. https://doi.org/10.1093/ckj/sfaf049
  22. Schmidt, L. I., Jokisch, M. R., Espey, L., Hentschel, V. A., Rose, D., Fleig, S., Waldeck, M., Best, J. D. & Wagner, J. (2025). Health literacy and guideline-adherent lifestyle in people with chronic kidney disease: exploring factors associated with usage intention of a structured m-health program and pilot data on actual behavior change. Frontiers in Nephrology, 5, 1629438. https://doi.org/10.3389/fneph.2025.1629438
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Dr. habil. Laura Schmidt

Dipl-Psych., Gesundheitspsychologie, Universität Heidelberg

PD Dr. Laura Schmidt hat bei Oska die verhaltenswissenschaftliche Leitung inne. Außerdem arbeitet sie in der Abteilung Gesundheitspsychologie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind (1) Technikakzeptanz und Umgang mit Technik im höheren Lebensalter, (2) Bewegungsförderung bei älteren Erwachsenen und Zusammenhänge mit den SIchtweisen auf das Älterwerden sowie (3) Selbstregulation, Stresserleben und Schlafverhalten.

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Stephanie Zintel

Public Health, Sozial- und Präventivmedizin, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

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Lisa Rausch

B.Sc. Psychologie

Research Assistant Gesundheitspsychologie Universität Heidelberg

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Prof. Dr. med Jürgen Wagner

Chefarzt Innere Medizin, MediClin Staufenburgklinik, Durbach

Ärztlicher Leiter der MediClin Staufenburg Klinik, Sprecher des Medical Boards der MEDICLIN, Stellv. Leiter der MediClin Rehabilitationsforschung gGmbH